Schmuck im Blütenrausch: kostbare Frühjahrsboten

Geschrieben von Catharina Schupp am in Al Coro, Carrera y Carrera, Diamanten, Edelsteinguide, Fashion looks, Jewellery Theatre, Juwelen, Luxus, Mathon Paris, Meissen Couture, Schmuckberatung, Schmuckblog, Schmuckguide, Schmuckportal, Spring/Summer 2014

Dieses Osterwochenende zeigt sich die Natur von ihrer besten Seite: strahlender Sonnenschein in Kombination mit saftig grünen Wiesen, die mit Gänseblümchen und Krokussen übersät sind sowie Apfel- und Kirschbäume, die in voller Blüte stehen.

Grund genug, sich in der Schmuckwelt umzusehen, wie dort das Thema “Blütenrausch” verarbeitet wird. Schon seit Jahrhunderten haben es sich die Juweliere zur Aufgabe gemacht, täuschend echte Duplikate von Blüten in Gold und Edelsteinen herzustellen. Detailreichtum, Farbenfreude und die verschwenderische Verwendung von Edelsteinen zeichnen diese kostbaren Schmuckstücke aus.

Rote Rubine, pinkfarbene und gelbe Saphire, orangefarbene Granate, lilafarbene Amethyste und weitere Edelsteine eignen sich besonders dazu, die Farben der einzelnen Blüten darzustellen. Für Stängel und Blätter bietet sich die Verwendung des gelbgrünen Peridots, des grünen Smaragds und des tiefgrünen Tsavorits an. Die Edelsteine werden in Pavée gesetzt, d.h. die Oberfläche des Schmuckstückes ist komplett mit Edelsteinen besetzt, so dass der Eindruck einer Farbfläche entsteht, wie bei der fantastisch gearbeiteten gelben Orchidee von Jewellery Theatre.

Beliebt ist auch die Darstellung von Blüten und Blättern in abstrahierterer Form in Gold; der Blütenstempel besteht oft  aus einem kleinen Brillanten. Ein Beispiel dafür ist die Seda Imperial Kollektion von Carrera y Carrera, deren filigran gearbeitete Blüten an kostbaren Seidenstickereien inspiriert sind. Die Amalfi-Kollektion von Al Coro erinnert ebenfalls mit der zarten Gitterstruktur und den kleinen funkelnden Diamanten an abstrahierte Blüten.

Ungewöhnlich ist die Verwendung von Porzellanmalereien an einem Schmuckstück. MEISSEN COUTURE Joaillerie geht mit der Montgolfiere-Kette diesen Weg. Auf der Porzellankugel wurden von Hand zarte Blumen gemalt; die Porzellankugel selbst ist in einem Käfig aus Gold und Diamanten gefangen. Das Ensemble wirkt sehr ästhetisch. CS/2014

Photo credits to: Al Coro, Carrera y Carrera, Mathon Paris, MEISSEN COUTURE Joaillerie, The Jewellery Theatre.

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Catharina Schupp

Gemmologin und Diamantgutachterin DGemG
Fachmitglied der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft Idar-Oberstein

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